Ein führender E-Bike-Hersteller entwickelte eine umfassende Dekarbonisierungsstrategie, sicherte sich über 80.000 Euro BAFA-Fördermittel und schuf vollständige Transparenz über seine Emissionsquellen. So wurde Klimaschutz zum messbaren Wettbewerbsvorteil.
Die Herausforderung: Fehlende Transparenz und Struktur für wirksame Dekarbonisierung
Ein führender E-Bike-Hersteller wollte seine Position als nachhaltiger Mobilitätsanbieter stärken und konkrete Schritte zur Netto-Klimaneutralität einleiten. Doch mehrere Hindernisse standen dem Ziel einer erfolgreichen Dekarbonisierung im Weg:
Keine strukturierte Dekarbonisierungsstrategie
Dem Unternehmen fehlte ein systematischer Ansatz zur Dekarbonisierung. Ohne vollständige Transparenz über Emissionsquellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette konnten die größten Hebel zur CO₂-Reduktion nicht identifiziert werden. Die wachsende Bedeutung von Dekarbonisierung im E-Mobility-Markt machte eine professionelle Strategie zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor.
Fehlende verifizierte Klimabilanzen
Ohne detaillierte Klimabilanzen nach anerkannten Standards wie dem Greenhouse Gas Protocol fehlte die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Das Unternehmen benötigte transparente Klimabilanzen für das Gesamtunternehmen und seine Produktpalette, um wirksame Dekarbonisierungsmaßnahmen entwickeln zu können. Die Glaubwürdigkeit gegenüber Stakeholdern erforderte verifizierte Daten durch unabhängige Prüfer.
Organisatorische Integration als Hürde
Die Integration von Klimaschutzmaßnahmen in operative Geschäftsprozesse stellte eine organisatorische Herausforderung dar, da bestehende Strukturen und Abläufe nicht auf Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet waren. Nachhaltigkeitsziele sollten in bestehende Geschäftsprozesse integriert und messbare Erfolgsindikatoren entwickelt werden.
Unklare Finanzierung und Erfolgsmessung
Es war unklar, wie die ambitionierten Klimaziele im Rahmen der Dekarbonisierung finanziert und ihre Wirksamkeit kontinuierlich gemessen werden sollte. Ohne professionelles Monitoring-System fehlte die Basis für faktenbasierte Nachhaltigkeitskommunikation.
Die Lösung: Umfassende Dekarbonisierungsstrategie in drei Phasen
Wir entwickelten und implementierten eine ganzheitliche Dekarbonisierungsstrategie, die Transparenz schafft, konkrete Maßnahmen definiert und nachhaltige Strukturen etabliert.
Phase 1: Vollständige Emissionstransparenz schaffen
Zunächst erstellten wir den Corporate Carbon Footprint (CCF) und Product Carbon Footprint (PCF) nach dem Greenhouse Gas Protocol, wodurch erstmals vollständige Transparenz über alle direkten und indirekten Emissionsquellen geschaffen wurde. Die Klimabilanzen wurden durch unabhängige Prüfer verifiziert und zeigten die wichtigsten Reduktionshebel in den Bereichen Energieversorgung, Materialauswahl und Lieferkette auf – die Grundlage jeder erfolgreichen Dekarbonisierungsstrategie.
Phase 2: Strategischer Maßnahmenplan und Finanzierung
Darauf aufbauend entwickelten wir einen strategischen Maßnahmenplan zur Dekarbonisierung mit kurzfristigen Optimierungspotenzialen und langfristigen Transformationsschritten. Dieser umfasste Verbesserungen bei Energieeffizienz und Materialwirtschaft sowie die Umstellung auf erneuerbare Energien und klimafreundliche Produktalternativen. Die Dekarbonisierungsstrategie wurde eng mit den operativen Geschäftsprozessen verzahnt, um hohe Umsetzungsgeschwindigkeit zu gewährleisten. Begleitend sicherten wir BAFA-Fördermittel in Höhe von über 80.000 Euro zur Finanzierung der geplanten Dekarbonisierungsmaßnahmen und etablierten ein professionelles Projektmanagement zur Maßnahmenumsetzung.
Phase 3: Monitoring und nachhaltige Verankerung
Abschließend implementierten wir ein robustes Monitoring-System mit spezifischen Key Performance Indicators und etablierten Berichtsstrukturen zur kontinuierlichen Überwachung der Zielerreichung. Schulungskonzepte für Mitarbeiter und regelmäßige Review-Prozesse gewährleisten die nachhaltige Verankerung der Dekarbonisierungsstrategie im Unternehmen. Durch die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Entwicklungs- und Beschaffungsprozesse wurde die Produktpalette klimafreundlicher gestaltet.
Das Ergebnis: Dekarbonisierung als messbarer Wettbewerbsvorteil
Die implementierte Dekarbonisierungsstrategie legte den Grundstein für eine langfristige Transformation zum klimaneutralen Mobilitätsanbieter und brachte konkrete messbare Erfolge.
Vollständige Emissionstransparenz geschaffen
- Verifizierter Corporate Carbon Footprint (CCF) nach Greenhouse Gas Protocol
- Product Carbon Footprint (PCF) für die gesamte Produktpalette
- Identifikation der größten Reduktionshebel in Energieversorgung, Materialauswahl und Lieferkette
- Unabhängige Prüfung durch externe Verifizierer
Finanzielle Förderung gesichert
- Über 80.000 Euro BAFA-Fördermittel zur Finanzierung der Dekarbonisierungsmaßnahmen
- Professionelles Projektmanagement für hohe Umsetzungsgeschwindigkeit
Nachhaltige Strukturen etabliert
- Robustes Monitoring-System mit spezifischen KPIs
- Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Entwicklungs- und Beschaffungsprozesse
- Schulungskonzepte für Mitarbeiter
- Regelmäßige Review-Prozesse zur kontinuierlichen Verbesserung
Wettbewerbsvorteil durch Dekarbonisierung
Die enge Verzahnung von Klimaschutzmaßnahmen mit bestehenden Geschäftsprozessen ermöglichte hohe Umsetzungsgeschwindigkeit und Akzeptanz. Das Unternehmen kann nun seine Nachhaltigkeitsleistung kontinuierlich verbessern, seine Vorreiterrolle in der Dekarbonisierung ausbauen und faktenbasiert mit allen Stakeholdern kommunizieren.
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